Es kann zu jederzeit passieren und es kann jeden einzelnen von uns treffen: Sekundenschlaf. Viele unterschätzen die Gefahr, denn jeder vierte Autofahren sitzt übermüdet hinter dem Steuer. Dabei trifft es nicht nur Langstreckenfahrer. Zu jeder Tageszeit und schon ab dem ersten Kilometer fährt die Gefahr mit.

Das Autofahren fordert viel Übersicht, Reaktionsgeschwindigkeit und Verantwortung. Geschwindigkeit, Abstand halten, aufmerksames Fahren und insbesondere sich nicht selbst zu überschätzen, dies alles wird von Müdigkeit beeinflusst und teilweise komplett vernachlässigt. Nicht umsonst gehört der Sekundenschlaf zu den häufigsten Ursachen für schwere oder gar tödliche Verkehrsunfälle.

Der Sekundenschlaf hält im Durchschnitt eine bis fünf Sekunden an und während dieser Zeit sind Reaktionen und Entscheidungen, welche unter normalen Voraussetzungen in Bruchteilen der Zeit getroffen werden, nicht möglich. Mehrere hundert Meter kann während dieser Zeit das Auto bereits zurücklegen und dies quasi als unkontrollierte Gefahrenquelle nicht nur für sich selbst, sondern auch für alle anderen Verkehrsteilnehmer.

Auf dem Markt gibt es bereit einige Produkte, welche den Sekundenschlaf verhindern sollen. Eine einfache Lösung ist die Müdigkeitserkennung stopsleep.

stopsleep: Müdigkeitserkennung erkennt sofort den Konzentrationsverlust und verhindert den aufkommenden Sekundenschlaf binnen Bruchteilen einer Sekunde. Das Gerät besteht aus hypoallergenen Materialien und wird einfach um die Finger angebracht. Dort misst es die Hautleitfähigkeit, welche wiederum die Gehirnaktivität wiederspiegelt.

Nach fast genau dem selben Prinzip funktionieren übrigens die meisten Lügendetektoren. Erkennt stopsleep einen starken Signalrückgang, so erzeugt es Warnsignale in Form von Vibration und Warntönen. Das Gerät benötigt allerdings 3-5 Minuten um sich auf den zu überwachenden Körper einzustellen und ist erst dann zuverlässig einsetzbar. Deshalb am besten stopsleep bereits vor dem einsteigen und losfahren anbringen.

Trotz all der Wunderwerke an Technikgeräten und sonstigen Hilfen bleibt aber das wichtigste zum Schluss: Wenn man sich müde, schlaff und unkonzentriert fühlt, dann lieber einmal mehr das Auto stehen lassen, als einen schweren Unfall zu riskieren. Die Verantwortung trägt man letztendlich selbst.

Titelbild: © Maryland Pride /CC-BY-SA 3.0 (via Wikimedia Commons)

Kategorien: Autofahrer

By continuing to use the site, you agree to the use of cookies. more information

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close