Immer mehr Anbieter für Reisen mit Fernbussen überschwemmen den Markt. Die Konkurrenz ist groß und der Markt hart. Ein neuer Bericht zeigt auf, dass dieser Preiskampf durchaus auf die Kosten der Sicherheit gehen kann. Ein großes Problem sind die nicht eingehaltenen Lenk- und Ruhezeiten der Fahrer. Etwa ein Viertel hält sich nicht an die gesetzlichen Vorgaben. Dies belegen Polizeikontrollen, sowie der Mobilitätsverein Mobifair. Dadurch steigt das Risiko der Übermüdung und somit auch die Unfallgefahr.

Die Ursache sieht Verdi in dem Aufbau der gesamten Branche. Es ist üblich, dass die großen Betreiber kleinere Subunternehmen für sich fahren lassen. Dies führt zu großem Konkurrenzdruck und engen Zeitplänen. Es wird gefordert, dass sich Busse nicht mehr starten lassen, wenn die Lenkzeiten überschritten worden sind.

Auch unter den großen und bekannten Marktführern soll es schwarze Schafe geben. Bei einer Polizeikontrolle wurden sieben Busse beanstandet, darunter auch zwei der großen Unternehmen.

Bild: © Mef.ellingen /CC-BY-SA 3.0 (via Wikimedia Commons)

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