Welcher Autofahrer kennt das nicht: In jedem Jahr wird nervös der Wetter-Forecast gecheckt um möglichst lange den oft teuren Reifenwechsel hinauszuschieben – oder eben nicht im April plötzlich doch nochmal von Schnee überrascht zu werden. Denn gerade in städtischen Gegenden fällt oftmals nur ein- bis zwei Mal im Jahr wirklich Schnee – und deswegen extra Reifen wechseln?

Da greifen viele Autofahrer lieber zu den oft günstigeren Allwetterreifen. Doch gerade hier lauern die Risiken in der Qualität wie ein aktueller ADAC Test zeigt, bei dem von neun Modellen gerade einmal vier Modelle befriedigend abschnitten, fünf Modelle sogar nur die Note ausreichend erhalten haben. Dabei darf man jedoch nicht gleich auf alle Modelle schließen, denn mit der Einführung der obligatorischen Reifendruckkontrolle mit den zusätzlichen Sensoren im Pneu kam der Markt noch einmal in Bewegung.

Während das Ergebnis zwar ernüchternd aussieht, lässt der Vergleich zu den Vorjahren durchaus eine Verbesserung erkennen. Dennoch sollte man sich gut überlegen, ob man zu Allwetter- oder doch zu den Jahreszeitenspezialisten greift. Woran man seine Entscheidung festmachen sollte? Wir haben ein paar Kriterien zusammengetragen:

Sommerreifen – oder doch Allwetter?

Vor allem Fahrzeughalter, deren Fahrzeuge mit dem direktmessenden Reifenluftdruck-Kontrollsystem ausgestattet sind (RDKS) müssen beim Reifenwechsel ein bisschen tiefer in die Tasche greifen, da der Sensor beim Wechsel neu kalibriert werden muss.

Somit steigen natürlich auch die Kosten für den Wechsel – der Arbeitsaufwand erhöht sich und die Montage wird komplizierter. Pech für alle DIY-Typen – ein Aufziehen in einer Selbst-Schrauber-Werkstatt fällt somit aus.

Ist der Reifen auch wirklich für plötzliches Eis-, Schnee-, oder gefrierendes Nässeaufkommen geeignet? Hier ist oft eine Recherche empfehlenswert. Nehmen Sie sich ruhig ein wenig Zeit für die Entscheidung. Ganzjahresreifen sind oft zwar gute Allrounder, jedoch nicht für jeden Fahrtyp – und nicht für jedes Fahrzeug gleichermaßen geeignet.

Während ein Sommerreifen sowohl bei heißem Wetter und somit trockenen Straßen, als auch Nässe zurecht kommen muss, sollte ein Winterreifen auch zuverlässige Leistung bei Schneematsch, nassem Laub, aber auch Schnee und Glätte erbringen. Ein Allwetterreifen jedoch muss alle Extremwetter zufriedenstellend meistern können. 

Ob Sie eher der Ganzjahresreifen-Fahrer, oder doch der klassische Reifen-Typ sind, entscheiden Sie am Besten nach eingehender Recherche selbst. Dabei sollten Sie auch Ihren eigenen Fahrtyp analysieren und in die Entscheidung mit einbeziehen. Fahren Sie nicht so oft mit dem Auto?

Nehmen Sie auch mal die Bahn? Leben Sie in eher städtischen Gegenden und sind Sie eher bereit, Kompromisse einzugehen? Oder sind Sie eher der Vielfahrer, der sowohl in der Stadt, als auch in ländlicheren Gegenden oder den Bergen unterwegs ist und besonderen Wert auf eine gute Leistung seines Fahrzeugs legt?

In diesem Fall sollten Sie eher zu den klassischen Sommerreifen greifen. Auch hier bietet sich ein Preis-Leistungs-Vergleich an. Wer nicht tagelange Recherchearbeit investieren möchte, freut sich über Vergleichsseiten wie Oponeo. Wer seine Sommerreifen bei oponeo.de sucht, freut sich nicht nur über den kostenlosen Versand und die kurze Lieferzeit, auch telefonisch ist immer jemand erreichbar, wenn man sich in der großen Auswahl doch überfordert sieht.

Wer dann doch lieber zum Allwettermodell greifen möchte, ist auch hier gut beraten, denn bei allen Anbietern sind auch die verschiedenen Typen erhältlich. 


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